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Ferienhof Berger - Entspannte Ferien am Bodensee - Obstanbau am Bodensee

 

Die Wurzeln des Obstanbaus am Bodensee reichen bis in das 8. Jahrhundert zurück. Damals erfreuten sich die Mönche des Klosters Reichenau über die Früchte der Obstbäume. Hochstämmige Obstbäume, vorwiegend Apfelbäume, prägen und verzaubern die Landschaft rund um den See.

Die idyllischen Obstgärten, ob im Frühjahr in voller Blüten oder im Spätsommer und Herbst zur Erntezeit mit leuchtenden Früchten, faszinieren das Auge. Die Bodenseeanbaugebiet erstreckt sich über die Landkreise Konstanz, Lindau, Ravensburg und den Bodenseekreis. Dieses Gebiet wird von rund 1600 Obstbauern bewirtschaftet und umfasst etwa 8000 Hektar Anbaufläche.

>Damit liegt die Bodenseeregion an der Spitze aller deutschen Anbaugebiete.

Hauptsächlich werden hier am Bodensee Äpfel, Birnen und Zwetschgen angebaut.

Seit den achtziger Jahren wurde in Europa in vielen Obstbaugebieten der kontrollierte integrierte Anbau von Obst eingeführt.

 

 

Speziell die Sortenvielfalt der Apfelbäume beeindruckt. Ein Auszug von den gängigen Apfelsorten im Überblick:


Der Cox-Orange
Bekannt für seinen sehr aromatischen, süß-fruchtigen und würzigen Geschmack mit einer süßlich-feinsäuerlichen Note wird er von Apfelliebhabern auch als delikaten Tafelapfel sehr geschätzt. Er ist aufgrund seines besonderen Aromas auch zur Herstellung von Saften und Obstschnäpsen sehr beliebt.



Der Elstar
Durch seinen würzigen und angenehm süßsauren Geschmack eignet er sich besonders als Tafelapfel. Empfehlenswert ist er auch als Kuchenbelag und für Salate. Diese vielen Eigenschaften ließen ihn seit 1985 zu einer europäischen Hauptsorte aufsteigen.

 

Jonagold
Im Geschmack ist Jonagold süßlich-feinsäuerlich. Das unglaublich breite und lang anhaltende Aroma ist eine weitere Besonderheit dieser Sorte. Vorwiegend zum frischen Verzehr geeignet, aber auch zum Kochen und Backen ist Jonagold wegen seiner Süße bei Kindern sehr beliebt.


 

Ausflugsideen rund um den Apfel

  • Der etwa sechs Kilometer lange Apfelspazierweg in Immenstaad gibt an 21 Stationen Auskunft über den Apfelanbau. Er führt durch die Immenstaader Ortsteile, Obstbaugebiete und immer wieder zu phantastischen Ausblicken auf See und Berge.
  • In Frickingen auf dem über vier Kilometer langem Obslehrpfad erfährt man viel Wissenswertes über den Apfel. Der Weg führt vom Sportzentrum duch Obstplantagen zurück ins Dorf. Zudem befindet sich in Frickingen das Bodensee-Obstmuseum, das Informatives über die Geschichte und Bedeutung des Obstbaus sowie Wissenswertes zu verschiedensten Obstsorten zu bieten hat.
  • Etwas für den Gaumen findet man in Stockach auf dem Streuobstlehrpfad. Auf der rund fünf Hektar großen Anlage wachsen 70 verschiedene Obstsorten, die betrachtet, gekostet und bestimmt werden können.
  • Ein weiteren Streuobstlehrpfad liegt rund um das Kloster Mehrerau in Bregenz. Auf dem Rundweg werden Streuobstsorten des Unteren Rheintals an 20 Stationen vorgestellt.
  • Das Apfelschiff ist von Lindau bis zur Insel Mainau am nördlichen Bodenseeufer unterwegs. Während der Rundfahrt kann man Bodensee-Äpfel oder leckere Apfelspeisen aus der Speisekarte genießen.